| Art: |
Sportklettertour |
| Seillängen: |
7 |
| Zeit: |
Vom Parkplatz an der Seilbahn von Kolfuschg
in Richtung Val di Mesdi (Mittagstal) in 20 min zur Wand.
2h klettern, 1 std Abstieg zurück zum Auto, aber nur
wie wir (alpinisten-wie-wir.de) im Jogging-Schritt –
ansonsten eher 1.5 -2 h – von der Hochfläche am
Steinmann links runter auf Pfad und dem nach 100m wieder aufsteigend
auf Hochfläche folgen bis zu Querweg, links ab zu Wanderweg,
der im Val di Mesdi zur Abstiegsrinne am rauschenden Bach
führt, den zickzack runter. |
| Schwierigkeit: |
7+ (6+, 6+, 7, 6+, 7-, 7+, 7-) |
| Material: |
Stände gebohrt, ZH gebohrt, 14 Runner,
Rocks, Cams und Schlingen sind völlig deplaziert und
unnötig |
| Topo: |
Topoguide Alpen – Roth
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| Info: |
Nach der botanischen Zustiegsschotterhalde
im 2.Grad im 30m Vorbau gehts rechts zur Schlinge an kleiner
niedrigen Dachkante. Einstieg, grosszügig gehts über
45m durch durchwegs gute Griffe, aber oft rundes Zeuch senkrecht
gegen Gipfel. Am Start noch etwas für den Hobbybotaniker,
die ein oder andere Grashalde, die senkrecht im Gemäuer
wächst, wird aber nur knapp touchiert.
Die 2. Länge ist in etwa so schön wie die erste,
nur dass sie deutlich leichter, aber trotzdem 6+ ist (Plattenstelle
am Ende).
Länge 3: Leicht abdrängend gehts über gute
Löcher + Zangen, ganz schön athletisch bis zu einem
Pfeiler, über ihn zu Marterpfahl-Baum auf herrlich grünem
Panorama-Wiesenband.
Bei der 4.ten Länge kommen Plattenfreunde auf ihre Kosten,
auf schwarzem Topfels 25m Genuss-tänzeln, bis der Gummi
brennt. Dann wirds verdonesque ! 5m Querung zu Traumfels,
orangefarben wie in Thailand, Löcher, genau da, wo sie
hin müssen, wer aber die Schuppe rechts mitnimmt und
bis zum Ende zieht, bekommt Punktabzug, das ist nur 5+, laut
meinem Nachsteiger. Der breite Piaz – off-width –
Rinnen-Riss ist für 7- ganz schön anstrengend und
realistisch 2 Grade schwerer als die verdonesque 7- Länge
vorher, für die ich auch mit 5+ einverstanden gewesen
wäre, selbst über die Fingerlochvariante. Auf dem
breiten Band kann man sich zwischen nasser Verschneidung (6+)
oder sumpfiger Lehmplatte (zumindest im Lochgrund) entscheiden.
Wir nahmen die Lehm-Variante, die, wie schon am Einstieg,
den Botaniker direkt ins Gebüch zu Grashalm und Latsche
leitet. Ingesamt eine sehr schöne, für den Grad
supersteile geile und auch teilweise ausgesetzte Tour, die
aber die Ernsthaftigkeit, die der Alpinist in schwarzgraugelber
nebliger Dolo-Nordwand sucht, vermissen lässt.
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| Kommentare: |
„eyh...eyh“
– „Traumhaft schöne Länge“
(da meinte Fred Länge 3 und 6, da er aufgrund seiner
Pfalz-Riss-Experience den Faustpiazriss hochgeklemmt hat) |