| Art: |
Klassiker – oberer Teil Mariakante Stände
gebohrt |
| Seillängen: |
12 |
| Zeit: |
Von Sasso Pordoi mit der Schwebe-Seilbahn gemütlichst
in 10 min zur Gipfelplattform (ab 9.00 Uhr). Arsch raus aus
der Bahn, gemütlich über Refugio Pordoi, Pordoischarte
und Wand querend (Wegeabzweigungen sind eindeutig) in 30 min
zum Einstieg, zum Glück um die Ecke. An Maria / Gross
stauts, aber heftig, selbst unter der Woche. 4 Std klettern,
in 10 min vom Gipfel-Plateau zum Parkplatz zurückschweben.
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| Schwierigkeit: |
VI+ (IV, V+, VI+, V+, IV, IV, II, IV+, IV,
II, IV, II) |
| Material: |
Piaz: nur altes Zeuch, einiges wahrscheinlich
noch vom Meister selber, Eigeninitiative gefragt dazwischen
und vor allem an den Standplätzen, was sich aber mit
Rocks, Schlingen und Cams erledigen lässt, Haken brauchts
keine. In Mariakante-Ausstieg die 5 Längen, Stände
gebohrt, wenig ZH in den 4er Längen (jeweils max 1),
aber gute SUs.
Satz Rocks, Cams und Schlingen für Piaz Südpfeiler
notwendig. |
| Topo: |
Mauro Bernardi – Grödner Band |
| Info: |
Einstieg an breitem Riss links des Kantenpfeilers
an SU. Gerade durch den Riss zu Stand rechts an Blöcken
(Fix-Schlingen, 25m, IV). Jetzt nicht links an dem Turm (da
hats auch Haken in der Wand), sondern rechts queren und gerade
hoch zu 2 alten Haken. An den alten Gurken nach rechts zur
Kante (H) und auf der Kante hoch bis zum Absatz. Stand an
der schmalen Wandseite an 2 alten Gurken. Kleiner Rock passt
super in der Nähe der Haken und 1 H aus der nächsten
Länge verlängern ergeben den Stand. Auf der Kante
(4H) kurz vor Band leistiger Einzelzug (VI+) zu Band (8m,
Stand an 2 Gurken). Zum verbessern Köpfel an der Schuppe
rechts der Haken und kleiner Cam in Riss. Rechtshaltend in
Richtung senkrechter Verschneidung aufsteigen, Cam kurz vor
Band, SU und 2 Haken (einer wackelt) weiter, kleiner Rock,
dann linksaufsteigend 10m runout zu Stand auf Kanzel. Gemütlicher,
aber technisch gesehen schlechter Stand an 2 mittelmässigen
Haken, verglichen zur Hasse-Brandler allerdings dann doch
Topmaterial. Zum verbessern links oben SU verlängern.
An der Kante Traumseillänge (1-2 H) zu Absatz links des
gelben grossen Daches, 2m Linksquerung an Schuppe, diese zu
Band. Dort ist Stand an 4 Haken, die schwierig zu finden sind,
da in Löcher versteckt. Rechtshaltend über Schuppe
gerade hoch (1 versteckter Haken, dort linkshaltend durch
die Wand über Stufen bis zu Band (25m), 1H am Band, links
aufstiegend auf Grad und dem Grat entlang bis zu Stufe, die
man 2 Meter abklettert. Stand an Block + Cam. Wanderung in
die Scharte zur Mariakante (25m) Stand an kleiner SU auf Absatz.
Vom Absatz gerade Wandstufe (IV+) zu betoniertem Ring (verlängern)
und Rechtsquergang und über mehrere Gufel (einige SU´s)
+ Haken, kurzer Knuffi-Überhang zu Absatz (Stand). Erst
rechts bzw gerade zu schmalem Band, 3m nach link, zur Schuppe
(SU) hoch zu Absatz. Wandstufe 5m hoch zu Riesensanduhr (2x
1.20m) und über ihr rechtsaufstiegend zu Absatz. Links
über Schuppe zu breitem Absatz, laugen zu gegenüberliegenden
Wand und über die in die Geröllhalde vor zu Block
(Kette auf Block) Seilreibung enorm (evtl an den Turm vor
der letzten Schuppe an H Stand). Von der Kette erst gerade,
dann lionks an der grossen Wand vorbei über Band, am
Ende SU, über weiteres Band zu Absatz. Stand an SU (65m,
wobei man auch vorher an SU unten Stand machen kann, oder
Partner fängt an zu laufen, also aus Stand raus, da ist
das kein Problem. Von der Su linkshaltend schwarze Wandstufe
(IV) in Geröllhalde und diese gerade hoch zu Stahlkabel
(Stand an Kabel). Gerade hoch zum Träger der Seilbahn,
posen für die Touris und abschliessend Mantle zur Gipfelterrasse
und Capuccino. |
| Gedanken: |
Schöner Mix aus alpinhistorsich interessantem
Felsmaterial und überrannter Maria-Führe.
Zu in einigen Publikationen angegebenen psyschich anstrengenden
Gufel-Seillänge der Maria nach der Scharte muss man sagen:
Das ist fast Gehgelände, dazu mit den SU super abzusichern,
auch wenn´s steiler aussieht, selbst von unten, wenn
man drunter steht. Maria-Aspiranten: Also, völlig harmlose
Genusskletterei erwartet euch in der Länge. |