| Erstebegehung: |
A.Alvera, 1945 , er ist auch bekannt als Erstersteiger
an den
Tofana-Pfeilern. |
| Art: |
Abwechslungsreiche Genußkletterei im
Dolo-Style |
| Seillängen: |
7 SL auf den knapp 200 m; überwiegend 4+
|
| Zustieg & Zeiten: |
Ausgangspunkt ist die Averauhütte. Die
erreicht man vom Passo Giau (Seilbahn) oder aber von der Cinque
Torri
Hütte. Hinter der Seilbahn-Station an der Hütte
gehts dann an der
Averau-Westseite ca. 200 m auf dem Weg 441; dann rechts auf
kaum sichtbaren
Pfad erst im Zickzack, dann links in eine Felsscharte, dort
über Felsstufen
(I - II), weiter hoch über Schuttkar zum rechten Rand
der gelben Wand! An
der rechten Rissverschneidung gehts los. Die erste halbe Stunde
ist dann
auch schon vorüber. Den Gipfel erreicht man nach ca.
3 Stunden. Vom
Gipfelkreuz geht der leicht erkennbare Weg hinunter nach Norden
in das
"Amphitheater", dort am unteren rechten Rand (großer
Steinmann) über den Klettersteig. Nach insgesamt 45 Minuten
Abstieg ist man wieder an der
Averau-Hütte, die in diesem Jahr (2010) eine Generalüberholung
erfährt. |
| Aussicherung & Material: |
Nicht alle Standplätze sind mit Bohrhaken
eingerichtet. Zwischenhaken sind einige vorhanden, - Equipment
also je nach Sicherheitsbedürfnis. Ich empfehle aber,
mehrere Friends und den obligatorischen Satz Keile mitzunehmen,
- Bandschlingen und Expressen
sowieso! |
| Topo: |
Empfehlenswert ist der Auswahlführer
von Mauro
Bernardi (Klettern in Cortina d'Ampezzo und Umgebung).
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| Info & Fazit: |
Genusskletterei! Es werden so ziemlich alle
positive Dolomitenklischees werden abgedeckt. Steiler und
griffiger Fels. Die aufmerksame Seilschaft
findet die Route mit Hilfe des exzellenten Topos von Mauro
Bernardi auch bei dichtem Nebel. Im unteren Drittel gibts
'ne knifflige Stelle aus der
man auch eine 5- machen könnte, wenn man sich "dappisch"
dranstellt. Im Zentrum der Route steht ein Quergang, der
Spannung aufkommen lässt. In der
Mitte des Quergangs gibts ne feste Zwischensicherung, nach
weiteren 3 Meter kann man einen Friend klemmen, nach dem
nächsten Sloper löst es sich gut
auf und man ist auch schon in der Grotte, wo das Tourenbuch
eingebüchst ist. Im letzten Drittel wartet guter Fels
im IV.Grad. Am Gipfel hat man wahrscheinlich bei klarem
Wetter eine Wahnsinns-Aussicht. Wir standen allerdings in
dichtem Nebel und hatten trotzdem viel Spaß in der
Alvera!
... und, man muss ja nicht jeden Tag hart klettern. |