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Eine neuartige Sucht in Deutschland (4)

Resozialisierungsmaßnahmen zeigen erste Wirkung

Werden wir diese armen verirrten Seelen jemals wieder in die Arme unserer Gesellschaft schließen dürfen? Diese Frage ist weiterhin offen. Erste Erfolge zur Resozialisierung konnten - ähnlich wie schon vor einigen Jahren bei den Kletterern - mit Hilfe von Naturschützern erzielt werden. Durch ein totales Betretungsverbot der heiligen Plätze könnten die Boulderer wie vordem die Kletterer in saubere, gepflegte und von der Mainstream-Gesellschaft kontrollierte Kultbereiche gelockt werden. Einige dieser Resozialisierungsbereiche sind heute schon in Squashhallen oder Tenniszentern eingerichtet, sogar eigenen Kletter- und Boulderzentren werden schon betrieben (legendäre, bahnbrechende Zentren sollen in Erlangen-Bruck und Bad Neustadt bestanden haben, neuere Zentren befinden sich in Erlangen, Bamberg, Ludwigshafen oder auch München). Ein besonderes Spendenkonto "Rettet die Boulderer, sperrt die Kultplätze" ist derzeit in Vorbereitung, in der Zwischenzeit nehmen die meisten Naturschutzorganisationen gerne jede dahingehende Spende an. Und zuversichtlich wollen wir allen Befallenen zurufen: "Es gibt Rettung für Euch, auch Ihr könnt eines Tages fettleibig mit einer Tüte Chips und einer Dose Bier vor dem Fernseher sitzen und die Völkstümliche Hitparade genießen. Öffnet ein Bier und beginnt, daran zu arbeiten!"