Archiv Mai 2010
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29.
Mai 2009
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Pfingsten 2010
– Fotostrecke Alex Wenner klettert Pampel 10- am Wachtfels
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Foto: Klaus Biehn
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- Alex Wenner und Klaus Biehn
nutzten das sommerliche Pfingstwetter zum Pullen am Luger
Friedrich und am Dahner Wachtfels.
- Technische Daten Pampel 8a (18m)
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gemütlicher Zustieg zur Crux, dann 3m Boulder
an Leisten, auch für die Schulter. |
| Absicherung: |
3 R + AR |
| Material:
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Red Chili „Matador“ – die schwarze
Waffe
Giftgrüner Gurt Petzl Hirundos – das Leichtgewicht
Petzl Runner Spirit, orange – der Klassiker
unter den Expressen |
Hier ist die ihre Fotostrecke
(JavaScript einschalten!)
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Burghalde/Stern
– Trauerflöte & Im Gleichgewicht der Seele

Foto: C. Gabrysch
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- Christoph Gabrysch und Stefan
Paul wiederholen die „Trauerflöte“
10-, am Burghalde. Die Tour kombiniert „Magnetfinger“
9+ mit „Schlendern ist Luxus“ 9+/10-.
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Foto: Florent Wolff
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- Christoph kletterte zudem „Im
Gleichgewicht der Seele“ 8a am Sternfels, die Alex
Wenner Anfang der 90er damals erstmal technisch erstbeging
(8/A0), da der Einzelzug nach Einbohren der Tour von der
Mini-Leiste ins Loch nicht so schnell klappen wollte.
Die Route geriet in Vergessenheit, bis sich zuerst Ingo
Bald erbarmte, dann AlexW, die Tour doch noch irgendwann
mal frei zu klettern. Eine krätzige Einzelstelle
jedenfalls am 1.Ring. Die Begehung von Christoph dürfte
die insgesamt 4.Wiederholung sein. Wer´s machen
will, sollte vorab schon mal die passende Fingerpower
an Furzleistl und vor allem ne gute Spannweite vom Furzleistl
weg, mitbringen (siehe Bild).
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Info: C. Gabrysch, Alex Wenner
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Pfalz - Elsass
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- Christian Stuhlfauth wiederholte am
Trifels „Purpur“ 8a und den Klassiker „Associes“
7b+ am Windstein.
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Newsticker
– ganz schnell rund um die Welt
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- Jan Hojer, gerade mal 18 und aus Köln,
wiederholte den Güllich Klassiker „Action Direct“
11 (9a) im Frankenjura.
- Gerlinde Kaltenbrunner stand vor 3
Tagen auf dem Everest und damit ihrem 13. Achttausender.
- Jordan Romero, 13, stand als Jüngster
im Club auch auf dem Everest. Nicht mit Gerlinde, aber
mit Vater, Stiefmutter und ein paar Sherpas. Experten
bzw. deutlich mehr Nicht-Experten hatten in diversen Kletterforen
vorab die damals nur geplante Aktion heftig kritisiert.
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21.
Mai 2010
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Totestag
Reinhard Karl † 19.05.1982 am Cho Oyu / Himal
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Foto: Wikipedia |
- Mit 14 Jahren begann Reinhard Karl eine
Lehre als Automechaniker. „Der dreckigste und mieseste
aller Traumjobs“, wie er später schrieb. Seiner
Vorliebe für Bergbücher wegen schickte ihn seine
Mutter in die Heidelberger Sektion des deutschen Alpenvereins.
Erst mit 17 Jahren machte Reinhard Karl seine erste Klettertour
am Battert, nördlich von Baden-Baden. Das Bergsteigen
am Wochenende wurde zur Flucht vor dem ungeliebten Job.
Dort lernte er auch Leute mit besserer Ausbildung kennen,
die ihn voll akzeptierten, was ihm zusätzlich Auftrieb
gab. Die gemütliche Runde am Ende einer Klettertour,
am Bärenbrunner Hof, gehörte zum Ritual. „Intensiv
Leben“ war die Maxime seines Lebens.
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Karl studierte zunächst in Karlsruhe Wirtschaftswissenschaften
und später Sport und Geographie in Heidelberg, erreichte
aber keinen Abschluss.
1969 gelang ihm zusammen mit Hermann Kühn die bis dahin
schnellste Eiger-Nordwandbesteigung in damals sensationellen
anderthalb Tagen. In den 1970er Jahren war Karl der Vorreiter
des Freikletterns. Zusammen mit Helmut Kiene eröffnete
er 1977 die erste alpine Kletterroute im VII. Schwierigkeitsgrad,
die Fleischbank-Pumprisse im Wilden Kaiser.
Am 11. Mai 1978 erreichte er als erster Deutscher den Gipfel
des Mount Everest. Er hatte sich derselben österreichischen
Expedition angeschlossen, mit der damals auch Reinhold Messner
und Peter Habeler den Berg erstmals ohne zusätzlichen
Sauerstoff besteigen wollten.
Einen Namen als Schriftsteller und Fotograf machte sich
Karl vor allem durch seine Expeditionsberichte.
Reinhard Karl kam am 19. Mai 1982 durch eine Eislawine am
Cho Oyu im Himalaya ums Leben.
Seine Bücher „Zeit zum Atmen“, Yosemite“
und „Berge auf Kodakchrome“ sind Pflichtlektüre.
Die drei Originalausgaben zieren die Bibliothek von AlexW
und wir würden gerne mal mit Reinhard den ein oder
anderen Pfalz-Klassiker zwicken. Getroffen hatte ich ihn
einmal 1981 am Napoleon in der Pfalz zusammen mit meinem
Vater, aber da war ich zu klein (11), um zu realisieren,
dass es der Meister ist, der da um mich rumklettert.
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Quellen: Wikipedia & palatinum.info
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10.
Mai 2010
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Im Taumel
der Triebe
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- Anno 1986 titelte DER SPIEGEL:
Eine neue Generation artistischer
Kletterer schockt die Alpinisten Als "kraftvolles
Ballett" verstehen die Anhänger des Freeclimbing,
des Freiklettern", ihren Sport. Ohne technische Hilfen
steigen sie selbst senkrechte Felswände hoch. Klassische
Bergsteiger sehen die Turnschuh-Konkurrenz mit Mißtrauen.
Die Freizeitindustrie erhofft einen neuen Markt.
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Zm zweiten
Mal: der International Mountain Summit in Brixen
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- Für die Weltspitze des Alpinismus, für die
Fachexperten des Bergsports und für das begeisterte
Publikum bietet der IMS eine einzigartige Plattform.
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Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe mit 8500
Besuchern und über 450 Presse-Clippings wird der
International Mountain Summit® vom 2. bis
7. November 2010 erneut die Welt der Berge in
ihrer ganzen Vielfalt präsentieren.
Das Programm bietet die besten Bergfilme, Vorträge
und Wanderungen mit Top-Bergsteigern, Boulderwettbewerbe
und Slackline-Shows, Kongresse mit Podiumsdiskussionen
zu Themen, die Bergbegeisterte aus aller Welt bewegen.
Alle Infos gibt es auf der Homepage www.ims.bz
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Aktuelle Felssperrliste Südpfalz
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- Sperrliste Südpfalz, Stand 01.05.2010
Aus Naturschutzgründen werden Kletterer und Wanderer
aufgefordert, die folgenden Einschränkungen zu berücksichtigen.
Ergänzend zu dieser Liste erfolgt bei den zeitlich
befristeten Sperrungen eine Beschilderung vor Ort. Bei
Unstimmigkeiten zwischen Liste und Schildern sind die
Schilder maßgebend!
Vollsperrungen
Folgende Felsen sind in
der Zeit zwischen 1. Feburar und 1. Juli nicht zu beklettern,
bzw. deren Umfeld nicht zu betreten:
- Bavariafels (Wilgartswieser
Rauhfels)
- Buhlsteinpfeiler
- Dingentalturm
- Dingentalturm Massiv
- Dürrensteine (Maria und Friedrich)
- Eppenbrunner Altschloßfelsen Nordöstliches
Massiv
- Eppenbrunner Altschloßfelsen Ottoturm
- Eppenbrunner Altschloßfelsen Wilhelmturm
- Eppenbrunner Altschloßfelsen Jeanturm
- Eppenbrunner Altschloßfelsen Südwestliches
Massiv
- Eppenbrunner Altschloßfelsen Eppenbrunner Turm
- Eußerthaler Krappenfelsen
(Hauptgipfel, Westgipfel, Mittelgipfel)
- Glasfelsen Neyturm
- Glasfelsen Schlemmerturm
- Hülsensfelsen
- Hülsenfelsen Westgratfels
- Kastellfels (Rumbachtalplatte)
- Krähenstein
- Lattenteichfelsen (Westgipfel
und Ostgipfel)
- Leberstein
- Pferchfeldfelsen (Nordwände,
Pferchfeldturm, Südwände)
- Retschelfelsen (Hauptgipfel,
Doppelgipfel, Retschelgrat)
- Ruppertstein
- Rötzensteinpfeiler
- Schönauer Hirtsfels
- Steinbruch Lambrecht
- Steinbruch St. Martin
- Westliche Kesselwand
Teilsperrungen
Für folgende
Felsen herrscht in der Zeit zwischen 1. Februar und 1 .
Juli eine gesonderte Regelung:
- Asselstein (Südseite "Wilde
Jagt" bis "Westwand" und Gipfebereich)
ganzjährige Sperrungen
- Bänderfels (Kaiserweg gesperrt)
- Schafsfelsen - Holderturm (Schandarigipfel
gesperrt)
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Info: PK
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Rödelstein
– 8b
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Foto: Yann
Corby
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- Thibaut Pawlas wiederholte am Rödel
„Alder Vadder“ 8b und „Ursprung“
8a.
- Pierre Bollinger flashte in Froensburg
„Providence“ 8a.
- Olivier Froideval, von dem man lange
nix hörte, räumte in Spanien ab. Er kletterte
„Dimension diamante“ 8a+, „Tirali Valent“
8a+, „Romocop“ 8a+ und „El Maestro..“
8a+, alle in Alicante.
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Info: Yann
Corby
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6.
Mai 2010
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The Rock Karlsruhe:
Neue Touren in der 45°-Wand
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Foto: Axel Kunzmann |
- Eine Kletterhalle lebt von neuem Material. Neues Material,
um die Arme zu blähen und die Wampe zum Platzen zu
bringen, bietet die komplett runderneuerte 45° Schräge.
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| v.l.n.r.
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Legendäre
Maifeier am Bärenbrunner am 08.05.
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- Am nächsten Samstag findet das legendäre PK
Fest - die PK Maifeier am Bärenbrunnerhof
- statt, wo es nicht nur an den umliegenden Türmen
raucht, sondern auch am Hof. Fackeln, reichlich Alk und
jede Menge Alt-Heroen der Pfälzer Kletterwelt treffen
sich beim Eindunkeln zum Stelldichein. Sehen und gesehen
werden, aktuelle Klatsch & Tratsch Talks und wilde
Begehungen und Begegnungen wären ein Grund zu kommen.
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Pfalz News
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- Der Elsässer Mickael Stöckel wiederholte
„Bull Power“ 8b am Dahner Wachtfelsen. Die
Tour kombiniert „Pampel“ 10- mit der Schlüsselstelle
von „Zugzwang“ 10.
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Neues Boulderforum
für Pfalz-Fans
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- Für alle Boulderfreaks gibt es jetzt bei Pfalz
Boulder ein neues Forum, in dem man alle Neuboulder, Veränderungen
am Bloc-Werk oder Fragen zu Bouldern posten kann.
Wir meinen: „Gute Idee, nachdem unser Webmaster
das alte palatinum Forum mit viel boulderartigem Gedankengut
wegen massiver Spam-Attacken abstellen musste.
Wissen, das man nie wieder reproduzieren kann, ging dabei
in den ewigen Jagdgründen verloren....
http://pfalzboulder.forums-free.com/portal.html
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Klatsch &
Tratsch aus dem Alpinarium
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- Das gibt es:
Eine Frau, die schon ihren achten alpinen Horrorunfall
inszeniert hat.
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„Sie schmiert sich Ketchup ins Haar
und legt sich hilflos unter Felswände. Eine Frau aus
dem Chiemgau inszeniert schwere Bergunfälle – nun
mussten die Retter zum achten Mal wegen ihr ausrücken.
Mal setzt sie den Notruf in der Schlucht selbst ab, mal stellt
sie sich am Fuß eines Hangs bewusstlos, mal schüttet
sie sich Ketchup über den Kopf und legt sich an den Straßenrand:
Seit zwei Jahren inszeniert eine 30-jährige Frau aus
dem Chiemgau einen Unfall nach dem anderen. Schon acht Mal
mussten die Rettungskräfte wegen der jungen Frau ausrücken
– aber nicht, weil die Frau wirklich in Not war, sondern
weil sie an einer seltenen psychischen Krankheit leidet.
Bei erfundenen Geschichten denkt man sofort an die Lügenmärchen
des Freiherrn von Münchhausen, der auf Kanonenkugeln
ritt und sich samt Pferd am eigenen Haarschopf aus dem Sumpf
zog. Doch es gibt auch ein seltenes Krankheitsbild, das diesen
Namen trägt: das Münchhausen-Syndrom, bei dem Menschen
Krankheiten, körperliche Beschwerden und Notfälle
selbst inszenieren, um Aufmerksamkeit und Zuspruch zu erfahren.
Die Frau aus dem Chiemgau leidet daran – und Polizei
und Retter stehen dem Phänomen fassungs- und ratlos gegenüber.
„So etwas hat es bei uns noch nie gegeben“, sagt
Hans Feistl, Einsatzleiter der Bergwacht Sachrang-Aschau.
Blutspuren aus Ketchup
„Um ihre vermeintlich schweren Verletzungen zu
heilen, war keine Operation notwendig, sondern lediglich
eine Portion Shampoo“, erklärte die Priener
Polizei zum jüngsten „Unfall“: Anfang
letzter Woche fand ein Ehepaar die Frau, die scheinbar
von einem Auto angefahren worden war und an der Gemeindeverbindungsstraße
zwischen Rimsting-Bahnhof und Hemhof (Gemeinde Bad Endorf)
lag. Die Ersthelfer kümmerten sich um das vermeintliche
Unfallopfer. Aber nach dem Eintreffen einer Polizeistreife
kamen schnell Zweifel auf, dass es sich um echte Blessuren
handelte. Als ein paar Meter weiter im Wald eine Plastiktüte
mit Ketchup-Resten entdeckt wurde, flog der Schwindel
schließlich auf.
Bei den „Bergunfällen“ – nichts
anderes als Hilferufe einer seelisch kranken Frau –
lief es anders. Meist kamen erst die Notärzte in
den Kliniken dahinter, dass sie es mit einer Simulantin
zu tun haben. So wie beim letzten „Absturz“
im November im Kampenwandgebiet. Das „Unfallopfer“
hatte sich im Steilgelände in eine Bachschlucht gelegt
und bewusstlos gestellt, zehn Meter unterhalb der Fußgängerbrücke,
die über den Bach führt. Von dort sahen Bergwanderer
die Frau und setzten einen Notruf ab. Sofort rückten
Bergwacht-Mannschaften aus Aschau und Wasserburg aus,
ebenso wie der Notarzthubschrauber. Es lief eine dramatische
Rettungsaktion an. Der aus München herbeigeeilte
Helikopter Christoph 1 setzte seinen Notarzt mit der Rettungswinde
direkt an der „Absturzstelle“ ab. (.....)
Laut Polizei befindet sich die 30-Jährige in ärztlicher
Behandlung. Offenbar aber ohne durchschlagenden Erfolg.
Es ist zu befürchten, dass die unglaubliche Geschichte
noch lange nicht zu Ende ist.
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Gefunden bei bgland24.de
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