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Als Just-for-fun-Projekt 1999 von Markus Meyer eingebohrt, versank die Route für 6 Jahre im Dornröschenschlaf.
Zu brüchig, zu feucht – unlohnend, war die verbreitete Meinung!
Erst im Frühjahr 2005 fasste ich mir ein Herz und untersuchte die Griffe und Trittmöglichkeiten im Dach persönlich mal etwas genauer. Die 6mm Spaxschrauben ersetzte ich durch stabile 10mm Bohrhaken. Ein paar brüchige Griffe wurden vorsichtig gelöst, gesäubert und wieder im Dach befestigt. Ca. 5 "Arbeitstage" waren notwendig, um das Projekt in einen kletterbaren Zustand zu bringen.
Ein ganzes Jahr widersetzte sich die Route allen Begehungsversuchen, bis jetzt der Klaus die 36 Züge aneinander reihen konnte. Gerade noch rechtzeitig, denn wenn jetzt erst mal die große Sommerhitze einbricht, beginnt der Fels zu schwitzen und ein Teil der Griffe wird unangenehm feucht, was es bekanntlicher Weise nicht leichter macht!!!
Beste Bedingungen hatte man in der kältesten Jahreszeit, so Klaus. Den ganzen Winter lang mußten Sicherungspartner herhalten, um Klaus wieder kurz vor der Kette abtropfen zu sehen! Die optimalen Temperaturen an Pfingsten ließen ihn noch mal zur Hochform auflaufen. In der Mittagszeit schwitzten die Griffe erneut und 2 Versuche landeten wieder im Seil.
Dann gegen Abend, als die Temperaturen zu sinken begannen, hatte der Fels pl%ouml;tzlich eine Reibung wie noch nie und nach anderthalb Minuten Kletterei konnte Klaus den Umlenker klippen! Es ist Vollbracht – Soviel Blut, Schweiß, Nerven, Spritgeld und und und hatte ihn noch nie eine Route gekostet.
Die ungewöhnliche Kletterei und der hohe Schwierigkeitsgrad suchen ihresgleichen und machen diese Route zu einem Meilenstein der absoluten Spitzenklasse.
Die Bohrhaken sind freigegeben – viel Spaß allen weiteren Wiederholern in dieser Route und auch allen die, just for fun nur mal probieren möchten!!!
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