Archiv Juli 2009...
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07.
Juli 2009
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| Einer der ganz ganz Großen
des Klettersports ist nicht mehr… |

Foto: Karl Baba
www.peaklightimages.com
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- John Bachar begann bereits im Jugendalter
mit dem Klettern und schmiss schon bald sein Studium um
sich ganz seiner Passion hinzugeben, wobei er sich insbesondere
für die Trainingslehre interessierte.
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In den frühen 70er wurde er von seinem Trainingspartner
John Long ermuntert, Routen solo zu klettern. John begann
damit im Klettergebiet Joshua Tree, wo er auch einige
schwierige Boulder mit der Crus in 9 m Höhe eröffnete.
Seinen Namen machte er sich jedoch im Yosemite, wo ihm
seilfreie Begehungen der Routen News Diminsion (5.11a)
und Butterfinger (5.11a) gelang. John kletterte den 5.11
free solo bevor es den Grad 5.12 wirklich gab! Im legendären
Camp 4 hatte sich John ein kleines Outdoor-Fitness-Studio
eingerichtet, in dem er einarmige Klimmzüge mit Zusatzgewicht
pullte.
John Bachar war von seinem pysischen und psychischen Können
so überzeugt, dass er sogar "10,000 reward for
anyone who can follow me for one full day." auslobte.
Niemand nahm dieses Angebot an. Im selben Jahr eröffnete
er mit Dave Yerian in den Tuolumne Meadows die „Bachar-Yerian“
166 m, 5.11c Plattenkletterei, gesichert nur mit 13 Bolts,
die sie gem. Bachars Credo nur im Vorstieg setzten.
1986 gelang ihm mit Peter Croft El Capitan und Halfdome
unter 14 Stunden und 1990 kletterte er Enterprise (5.12b)
und The Gift (5.12 c) solo.
John Bachar lebte in Mommoth Lakes in Kalifornien und
war Design Direktor für den Kletterschuhproduzenten
Acopa International.
Im August 2006 hatte John einen schrecklichen Autounfall,
bei dem er sich die Wirbelsäule brach und lange außer
Gefecht war.
Am 5.Juli 2009 wurde John tot am Fuße der Dike Wall
nahe Bishop, CA gefunden. Man geht davon aus, dass er bei
einer Solobegehung der Wand abgestürtzt ist. John hinterlässt
einen Sohn.
John Long meint über John Bacher:
"There has never been anyone like
John Bachar, and there never will be again."
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Quellen: www.ukclimbing.com,
www.climbing.com
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| Die Briten kommen! |

Foto: Susanne Etteldorf
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- Simon Bartram, Kletterer und Boulderer
aus dem englischen Bristol, checkte auf seiner Tour auf
den Kontinent nach Fontainebleau auch noch schnell die
Pfalz aus.
Sein Kommetar:
"An extraordinary place. I definitely
should have come earlier!"
links: Simon im Hermersbergerhof-Gebiet
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