Die Wasserfälle gefrieren, die einen zieht´s
zum Skifahren, andere zum Eisklettern. Dass diese Sportart
sogar in Südkorea beliebt ist hat uns allerdings
sehr verwundert. Wir haben für euch einen Clip ausgegraben,
der den berühmten koreanischen Allroundsportler Backkom
bei einem Trainningsclimb zeigt.
Wer wissen möchte, was Backkom sonst noch an abgedrehten
Sportarten drauf hat, sollte mal ein Blick in sein koreanisches
Cliparchiv
werfen.
(Koreanischkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig
;-)
Black Beauty
in „The Rock“
Die Karlsruher Kletterhalle “The Rock” bietet
für die, die können, ein neues Testpiece. Schwarz
checkt bei 8b+ bzw 10+ ein, ist relativ kurz und sehr
maximalkräftig. Die Route wurde von AlexW geschraubt,
von Julius Westphal bisher geklettert und befindet sich
in der hohen überhängenden Hauptwand ganz rechts.
O-Ton eines Wiederholungsaspiranten:“... Wenner,
das ist definitiv die schwerste Plastikroute der Republik,
da geht ja gar nix“
Leleu wiederholt
„Alder Vadder“ 8b
Dem Elsässer Thomas Leleu gelang
nach Ingo Bald die zweite Wiederholung der Neutour von
Andi Ziegler am Rödelstein, links von Kochplatte.
23.
November 2005
No Limit Extremsport
Kalender
Das Team No limit präsentiert dieses Jahr zum vierten
Mal einen Kalender zum Thema Fallschirmspringen-Freefly,
Kajak, Freerides und Klettern. Den Kletterpart übernahm
dieses Jahr Alex Wenner. Wer sich ein Exemplar sichern
will kann hier bestellen:
www.no-limit-extremsport.de
Panicos „Zeit
im Griff“ Wochentimer
Hainstadt war u.a das Thema für den neuen „Zeit
im Griff“ von Panico. Axel Kunzmann, Julius Westphal
und Elke Hamm fungierten als Models für Alex Wenners
Kalender-Shooting. Diese Foto-Aktion wurde freundlicherweise
unterstützt von Marmot. Weitere Fotografen des Timers
sind Andreas Bogenschütz, Klaus Fengler, Klaus Kranebitter,
Peter Mathis, Christian Pflanzelt, Helmut Schulze, Heinz
Zak und Jörg Zeidelhack. Den Kalender könnt
ihr hier bestellen:
www.panico.de
Kunzmann &
Schehl in Südafrika
Axel Kunzmann und Martin "Anabol"
Schehl verbrachten 2 Wochen in Cape-Town und
Umgebung. Ausser Parties und Feiern ging's für die
zwei auch ab und zu zum Block. Dort kletterte Schehl „First
Wave“ 28 in Montagu. Am Tafelberg kletterte er zusammen
mit einem Local eine 3-Seillängen Tour, die bei etwa
7+ eincheckte und clean geklettert werden musste. Sein
härtestes Testpiece gelang Martin allerdings ganz
woanders. Wenn´s dann schon mal nach Südafrika
geht, dann muss sicher in Cape Towns Halle zwischengestoppt
werden.
O-Ton Schehl: “Was ein Scheiss, meine härteste
Tour in Afrika befindet sich in einer Halle!“
In eben dieser Halle gelang Anabol Schehl eine Erstbegehung
im Grad 29 (9+). Ein weiteres Schmankerl aus dem Süden
ist den Brüdern wiederum in der besagten Halle passiert.
Martin, Axel und Jörg mussten vor lokalem Schiedsgericht
den Toprope-Schein bestehen, d.h. alle drei mussten unter
Aufsicht ihre Sicherungs- und Kletterqualitäten unter
Beweis stellen, was allen und vor allem den Hallenbetreibern
Kunzmann und Schiller mit Bravour gelang. Respekt !
Fotos: Archiv Axel Kunzmann, Bilder zum
Starten der Galerie anklicken
22.
November 2005
Red Chili Cup
2005 in Korb
Foto: Red Chili
Am Wochenende fand der erste Red Chili Cup der neuen
Runde in Korb statt.
Die Ergebnisse Männer:
Juan Pons (525 Punkte)
Rafael Filipiak (500 Punkte)
Sebastian Gruber (505 Punkte)
Christoph Gabrysch (485 Punkte)
Thomas Müller (480 Punkte)
Nicolai Schaffasczik (470 Punkte)
Frauen:
Milena Krämer (440 Punkte) und Lisa Weisensee (440
Punkte)
Das neue Klettern-Mag zeigt in der Gallery Lutz Limburg
in „Gambaxplosion“ 10+/11- (Foto: Alex Wenner).
Einen historischen Abriss über die Pfälzer „Superlative“
8 am Bruchweiler Geierstein gibts auf 2 Seiten. Fotos:
Alex Wenner, Klaus Jung, Uwe Schumacher
Alpin Dezember 2005
Das neue Alpin stellt den palatinum arts 2006 Kalender
vor, zudem berichtet es von der Kletterhalle „The
Rock“ in Karlsruhe.
Bergsteiger Dezember 2005
Auch das Magazin Bergsteiger zeigt in den News palatinum
arts 2006.
Hier gibts eine kleine Gallerie vom Sprungboulder “Toaster”
am Kippkopf, rechts vom Classic “La grande Passion“
Fb.7b-8a (je nach Körpergrösse). Der Sprung
wurde vom Schwaben Frank Augustin zuerst geklettert.
Gnadenlose Nager
in der Pfalz
„Bei meiner gestrigen Begehung des Dachwegs 8-/8
am Rötzensteinpfeiler wurde ich fast unschuldiges
Opfer eines rabiaten Eichhörnchens. Ich hatte gerade
den Friend gelegt, als ich des Nagers gewahr wurde, der
behend die zweite Schlüsselstelle zum letzten Ring
hin überwand, auf einem kleinen Band nach rechts
huschte und direkt über mir einen größeren
Stein los trat. Nur die deutlich abdrängende Wand
verhinderte Schlimmes.“
Quelle: climbing.de Autor: Steff
Neuboulder
Pfalz - Wartenberg
Pascal Schouwink konnte am hinteren
Wartenberg (nochmal mindestens 30 Minuten weiter als British
Racing) einen neuen schweren Boulder erstbegehen.
"So weit die Füsse tragen", eine Anspielung
auf den perversen Zustieg, checkt laut Pascal bei Fb.7c+/8a
ein.
Arbogast am
Zocken
Der Pfälzer Youngster Johannes Arbogast
wiederholte die Psycho-Tour „Tuxedomoon“ 9+
mit einem gewaltigen Dynamo am Buchholz in der Pfalz.
Klippt man den Haken nach der Crux nicht durch eine verlängerte
Schlinge vor, riskiert mann/frau an der Crux einen Satz
von etwa 15m. Engländer Ron Fawcett oder Wolfgang
Güllich haben sich in der Tour schon in den 80-ziger
Jahren heftig verletzt, auch Alex Wenner schlitzte sich
den Bauch bei einem Versuch auf, als sein Sicherungsmann
1991 ohne Schlappseil sicherte. Wenner crashte in das
kleinere Dach nach der Platte.
O-Ton:..
“Jan traute sich nicht, das Seil durchlaufen zu
lassen, als ich auf ihn zuflog. Ingesamt bin ich 3x
etwa 15m abgetaucht, bis ich den Sloper nach dem Sprung
festhielt. Karli Widder und ich sicherten uns damals
eine der ersten Wiederholungen. Bei einem Sturz muss
man über das Dach wegfliegen, was viel Schlappseil
bedeutet. Marc, unser damaliger Tuxe-Sicherungsexperte,
ließ 3 grosse Seilkringel auf dem Boden an der
Crux liegen. Wenn abwärts ging, konnten wir die
Sekunden zählen“.
Weiter gings für Abogast in die Fränkische,
wo er den Klassiker „Witchcraft“ 10- abholte.
Glückwunsch.
Zurück in der Pfalz kletterte der junge Wilde
zuerst „Meister Petz“ 10- am Luger Geierstein,
dann die Bouldertraverse „Struggle for Pleasure“
Fb.7c+ trav. und „Clockwerk Orange“ Fb.7b,
beide am Annweiler Forsthaus.
Klatsch &
Tratsch : Westphal in Bleau
Foto: Alex Wenner
Julius Westphal auf Abwegen in Fontainebleau,
dem europäischen Bouldermekka. Julius, der sonst
dort einiges bis Fb.8a+ gezockt hat, bezeichnet Parcour
„Gelb“ Fb.4 mit ein paar blauen Problemen
als maxinmal Fb.6a gemixt als seine diesjährige Ernte.
Endorphine und Hormone seien schuld, zudem hat er seiner
Liebsten ein paar Technikstündchen verpasst. Chillen
und Bierchen trinken war an der Tagesordnung.
Elsass –
Chabot wiederholt „Mesquineries” 8b+/c in Kronthal
Alex Chabot kletterte in Kronthal „le
Thetre du No“ 8b, dann „Mesquinerie“
8b+/c, die Kombi aus „Le naufrage“ 8a+, „Le
theatre“ 8b und „Tango“ 8a. Danach gelang
ihm „Le Mesquin” 8b/b+.
Thomas Gabriel wiederholt „De
la terre a la une“ 8a in Kronthal.
Info: Yann Corby
Yann Corby hat neulich die Top-Five
aus dem Elsass gelistet:
Hypertrophie 8c, Kronthal , Pierre
Bollinger, 2005,
Kombi : "La taille", "Abjection",
"Carmina"
Profénid 200 8c, Dunkenthal,
Pierre Bollinger, 2003
Protection rapprochée 8c, Gueberschwihr,
Pierre Bollinger, 2000
The Target 8b+/c, Heidenkopf Pierre
Bollinger, 2003
Mesquineries 8b+/c, Kronthal, Loic
Fossard 1997
8.
November 2005
Ziegler und
Bald am Hinter Glatten - Schweiz
Am Klausenpass kletterten Ingo Bald und Andi
Ziegler die Acht-Seillängenroute „Königswasser“
8 (8,7+,7+,8,6+,6,7,7).
Gnadenlose Nager
in der Pfalz
„Bei meiner gestrigen Begehung des Dachwegs 8-/8
am Rötzensteinpfeiler wurde ich fast unschuldiges
Opfer eines rabiaten Eichhörnchens. Ich hatte gerade
den Friend gelegt, als ich des Nagers gewahr wurde, der
behend die zweite Schlüsselstelle zum letzten Ring
hin überwand, auf einem kleinen Band nach rechts
huschte und direkt über mir einen größeren
Stein los trat. Nur die deutlich abdrängende Wand
verhinderte Schlimmes.“
Quelle: climbing.de Autor: Steff
Averstal-News
Thomas und Stefan Schwender
waren über das lange Wochenende im Averstal / Magic
Wood unterwegs. Thomas konnte sich eine Begehung von "Du
côté de Seshuan" Fb.7c sichern. Stefan
wiederholte "Goldfisch" Fb.7b+.
Quelle: Boulderholics.de
Elsass-Update
Alex Chabot flasht „Mongolito“
Fb.8a in Bleau. Mit Si c'est un home, El Paso und La totalité
de l'autre toit boulderte er 3 weitere 8a's.
Thomas Leleu gelingt die erste Wiederholung
von „ Scellements de Strasbourg“ 8a am Falkenfels
bei Lützelburg.
Loic Fossard räumt im Jura weg.
Er kletterte „Décadancia” 8a+, “Private
investigation” 8a+, “Holidays in Spain”8a
im Flash, “Asche des bösen” 8a+ und “Reise
durch den Wahnsinn“ 8b.
David Matter klettert „Le theatre
du No“ 8b in Kronthal.
Yannick Dufour wiederholt “Orange
Amer” 8a.
Der Elsässer Nils Krüger wiederholt
den Buoux Classic „Reve de Papillon“ 8a.
Info: Yann Corby
2.
November 2005
Südpfalz
Kletterführer Bestellungen
In den vergangenen Tage sind einige Vorkasseüberweisungen
für bestellte Südpfalz Kletterführer von der
Bank zurückgebucht worden.
Bitte stellt unbedingt sicher, dass ihr exakt die folgende Kontoverbindung
benutzt, sonst kann Udo Daigger den Kletterführer nicht
ausliefern:
Empfänger:
Anne-Marie Daigger
Konto:
107 837 607
BLZ:
548 625 00
bei:
VR Bank Südpfalz
Preis bei Bestellung von einem Exemplar: 27,80 € + 2,00 € Versandkosten
Tannheimer Berge
- Alpenabschluss ´05
Fotos: AlexW
Ein verlängertes Wochenende in den
Tannheimer Alpen.
Mit dabei:
Hannes Schilling, Klaus Biehn, Steffi Kerner, Alex Wenner
Nette, sehr gut gesicherte, von der Linienführung
nicht immer einfach zu findende Genusstour mit leicht
abdrängender Schlüsselstelle in der 2.Länge.
In den guides (z.B Panico) nur mit 5+/A0 bewertet, unverständlich,
denn frei ist´s max. 6+.
Nicht so schön wie Via Anita, zudem extrem steinschlaggefährdet
von vorauskletternden Seilschaften oder von Anita-Climbers.
Oben nette 6er-Variante über Überhang aus der
Tour "Kombifahrt", wenn man nach dem Absatz
erst gerade, dann nicht rechts in den Kamin sondern links
auf den Absatz steigt (hier ist im Überhang ein Friend
2 empfehlenswert).
Zu 1. und 2.
Die von den Guides betonte extreme Abseilerfahrung
ist unserer Meinung nach an der neuen Hochwiesler Fünfzigerabseilpiste
nicht notwendig. Man hängt ein bisschen frei, aber das ist
eine Piste wie jede andere auch in den Alpen, zudem komfortabel
und schnell. (1x50m, 1x45m).
In der ersten Länge fehlt mittlerweile einiges an
Griffen, daher nicht mehr 7+. 8 kommt ganz gut hin, anstrengende
Verschneidung.
In der zweiten Länge hat der Erstbegeher Walter Hölzler
neulich die Schuppe vorm 2. Haken entfernen müssen
(siehe dazu auch http://www.walter-hoelzler.de/berichte.php?e=34246&r=3991&oi=).
Die hat´s im Winter gesprengt. Nicht ganz ungefährlich
wegen Groundergefahr auf dem Band darunter. Die zweite
Länge direkt über die Bolts ist 8/8+. Laut Walter
klettert man für die 8- öfters Schleifen, na
dann.
2.Länge verdonesque über überhängende
Platte, auch der Rest superschöne anhaltende und
luftige Kletterei, zudem top gesichert.
Beide on sight.
Courtesy
walter-hoelzler.de
Schäfer - Zwerchenwand, Per aspera
ad astra 8 (Längen: 6+, 7, 7, 8)
Von der Felsquali mit Ausnahme des Starts in der 2.Länge
an Sanetsch erinnernde Schlüssellänge, super
Tour, allerdings zu kurz.
On sight.
Pfalz Update
2.Wiederholung "Nordpfeiler" 7+ E3 am Asselstein
Michael Dettweiler
bouldert "Mussolini" Fb.7c+/8a in Heidelberg
Cron-Daigger Kletterführer: "..DAS nervliche Meisterstück der Pfalz".
Herr Dr. habil. Michael Dettweiler, der in zwei Wochen
Vater wird und obendrein noch irgendwann Professor, hat
am Wochenende nochmal Ausgang bekommen von Frau Dettweiler
und dann doch einfach mal den Nordpfeiler weggedroschen.
O-Ton Pascal Schouwink: "Begehung war mit Schulterstand am Band,
Sichernder war Stefan Reiter (im Band noch durch zusätzlichen
4er friend und Haken von "Im Hohen Norden" gesichert,
der Standhaken gehört saniert!!!!!). Da Micha mit seinen
eigenen Mitteln hoch wollte, hat er so ziemlich alles gelegt was
ging. Dazu gehören friend und 8er hex vor dem Ring aus Nordpfeiler,
dann 11er hex + 2er friend in Doppelloch, dann 8m runout, dann
oben nochmal 0,3er + 0,2er irgendwo vor Rechtsquerung. Von "Im
hohen Norden" wurde nichts miteingehängt (ausser am
Stand, Band). Auch wenn's vielleicht nicht genau das ist, was
Nöltner gemacht hat, ne gewaltige
Portion Schiss war auf jeden Fall mit im Spiel."