Atrchiv November
2007...
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14.
November 2007
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Historisches
zum ersten Pfälzer Hakenkrieg
Thomas Nöltner in "Superlative" |
- Richard Mühe, der den Pfälzer
Hakenkrieg von 1976-1982 selbst an vorderster Front miterlebt
hat, hat uns folgenden sehr informativen Abriss der Geschichte
geschrieben, den wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen.
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Hakenkrieg und Outsider
"Der Hakenkrieg fand von 1976 (Absägen des Ringes
in "Flug des Albatross" durch Winfried Eberhardt)
bis 1982 statt. Zu Ende ging er witzigerweise durch mein
Androhen schwerster Prügelstrafe während der Maifeier
der PK am Hof an einen jungen Kletterer. Der hatte gerade
den ersten Ring im unteren Teil des Zweiteilers am Pferchfels
abgesägt, obwohl, und das ist auch einer der Treppenwitze
der Hakenkriegsgeschichte, ich diese Tour von unten erstbeging
und auch den Ring erst nach der Begehung gesezt habe. Seitdem
wurde jedoch kein Haken mehr abgesägt und auch andere
Aktionen wie Öl und Fettschmierereien (zuletzt am Bruchweiler,
" Superlative") hörten auf, sodass ich annehme,
dass diese letzen Aktionen alle von diesem Burschen stammten.
Die Hardliner unter den Konservativen fanden danach einfach
keine dummen Jungen mehr, die sich für sie die Finger
schmutzig machten.
Nach der Aktion am Honig 1976 wurde der Hakenkrieg leider
erst so richtig zum Laufen gebracht, auch durch Gegenaktionen
der Outsider (der Begriff wurde von Thomas Nöltner/Andreas
Kubin keiert): Haken am Oliverweg reduzieren, Gipfelbücher
entwenden, etc. Diese in meinen Augen schwachsinnigen
Aktionen verhalfen den wenigen Kletterern der Gegenseite
(im wesentlichen waren dies die Aktiven der Vorläufergeneration)
zu einer breiten Unterstützung der übrigen Pfalzkletterer
und verlängerten den "Krieg" bis 1982.
Ich selbst, und darauf lege ich auch heute noch Wert,
war nie Mitglied der Outsider, ganz im Gegenteil. Ich
habe diese Aktionen immer entschieden verurteilt und abgelehnt
und vertrat meine Meinung auch gegenüber den Outsidern
entsprechend. Selbstverständlich habe ich mich in
meinem Klettertun nicht als Outsider gesehen, sondern
als Exponent einer Bewegung, die bald zum Mainstream gehören
würde.
Leider war ich durch die Aktionen sowohl der konservativen
Altkletterer als auch der Outsider am meisten betroffen:
So konnte ich z.B. "Im Westen nichts Neues",
das ich 1978 schon geklettert war, bis 1982 nicht mit
Haken versehen, da mir angedroht war, alle Haken und Griffe
aus meinen Touren abzuschlagen... und Du kannst Dir vorstellen,
wie weit voraus eine solche Tour 1978 nicht nur dem damaligen
Pfalzstandard war."
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Text: Richard Mühe
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12.
November 2007
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Der
Wahnsinn geht weiter - Zerstörte Touren in der Pfalz

Foto: Peter Weinrich |
- Hakenkrieg 2, im neuen Jahrtausend. Tatsächlich
gibt es in der Pfalz Idiot(en), die Routen und Ringe vorletzte
Woche mutwillig zerstört haben.
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- Zur Erinnerung: 1978 kam in es in der Pfalz zwischen
traditionellen Kletterern und den Outsidern (Kubin, Güllich,
Karl, Nöltner) zu einem Konflikt, bei dem Haken vom
traditionellen Lager abgesägt wurden. Es kam zu Gerichtsverhandlungen.
Selbst bis 1980 kam es zu keinen Einigungen, das Sportklettern
hatte sich trotz allem mehr und mehr etabliert und die
Routen wurde im Laufe der Zeit wieder eingebohrt. (nützliche
Quelle: „Hoch hinaus im Pfälzer Wasgau“,
Illner, Schumacher 1993 (108-136) )
Wir fordern: Stoppt diesen oder die Wahnsinngen!
Statement der PK- Zerstörung an
mehreren Felsen
In den letzten Wochen wurden in der Pfalz mehrere Touren
durch Unbekannte zerstört indem Ringe entfernt, aufgeschnitten
oder Griffe abgeschlagen wurden. Diese Aktionen erfolgten
nicht durch den Arbeitskreis Sanierung und Sicherheit. Es
erfolgten auch keine Absprachen mit dem Arbeitskreis bzw.
mit dem Felswart der PK. Solche Handlungen gefährden
nicht nur das Klettern in der Pfalz, sondern aufgeschnittene
Ringe sind eine direkte Gefahr für jeden Kletterer. Aus
diesem Grund fordert die PK alle Kletterer zur erhöhten
Wachsamkeit auf. Sicherungsringe sollten vor der Nutzung inspiziert
werden!
Büttelfels
- Beschreibung:
Es handelt sich um eine namenlose Neutour
im 6. Grad. Bei allen Ringen wurde die Öse offensichtlich
mit einem Bolzenschneider aufgeschnitten und der eigentliche
Ring entfernt.
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Foto: Peter Weinrich |
- Alle gekennzeichneten Ringe sind zerstört.
Aus Sicherheitsgründen wurde im ersten Ring eine
Sperrplakette installiert.
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Foto: Peter Weinrich |
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Bruchweiler Geiersteine
- Beschreibung:
Projekt links des Schnapsrisses. Entgegen erster Gerüchte
ist nur die rechte Linie betroffen. Es fehlen die zwei
Ringe der Schlüsselpassage. Zusätzlich wurden
mehrere Felsstrukturen abgeschlagen. Bei den abgeschlagenen
Griffen/Tritten handelt es sich zum Teil um Strukturen
die in den 90er Jahren mit Beton befestigt wurden.
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Foto: Peter Weinrich |
- Die mit einem roten Kreis gekennzeichneten Ringe wurden
entfernt. Die roten Rechtecke kennzeichnen abgeschlagene
Griffe.
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Foto: Peter Weinrich |
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Foto: Peter Weinrich |
- das Loch des unteren fehlenden Ringes
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Foto: Peter Weinrich |
- das Loch des oberen fehlenden Ringes
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Schindhardter Kuckucksfels
- Beschreibung:
In den neuen Touren rechts des Intermezzo wurde einige
Ringe entfernt. Achtung: Zum Teil sind die Ringe
nur angebohrt!
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Info und Fotos: Peter Weinrich, PK
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In
Holland slackt der Gorilla

gefunden in : De Volkskrat |
- Im Slackline Boom bleibt es nicht aus, dass jeder Affe
glaubt, er könne Slackline laufen. :-)
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6.
November 2007
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Abstruses
aus dem Pälzer Wald
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- Ein Nachmittag Mountainbiken bei Dahn, völlig platt
in den Haxen, Martin A.S. auf dem Weg nach Hause, quer
durch die Pfälzer Einöde. Über 30km kein
Haus, keine Tankstelle. Mitten im Wald, es ist Nacht,
kein Tropfen Sprit mehr, Handyempfang gibts da auch keinen.
Martin blieb nix anderes übrig, als bei 0°C im
Auto zu übernachten, ohne Wasser und Brot und ohne
Schlafsack.
Respekt, ein Abenteuer am Yukon River ist nichts dagegen.
Morgens um 6 gings mit dem Bike zur 30km entfernten Tanke
und wieder zurück, danach wie gewöhnlich zum
Arbeiten.
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Kronthal
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- Hannes Schilling kletterte den Klassiker
"De la terre a la une" 8a.
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